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Was ist Superlearning – was ist Suggestopädie?


Der Begriff Superlearning ist eine Erfindung der amerikanischen Journalistinnen Sheila OSTRANDER und Lynn SCHROEDER, die 1979 mit dem Buch Superlearning, das zu einem weltweiten Bestseller wurde, die Suggestopädie vermarkteten. Die Umbenennung der Suggestopädie in dieser Publikation in Superlearning und die Übernahme dieses Titels in die deutsche Übersetzung haben dazu geführt, dass deutsche Sprachschulen, Management-Institute und Verlage diese Bezeichnung ihrerseits übernahmen.

Wie aber unterscheidet sich das Superlearning nach Ostrander und Schroeder von der von Prof. Lozanov in den 60er Jahren entwickelten Methode der Suggestopädie? Der Hauptunterschied besteht darin, dass beim Superlearning der mögliche Verzicht auf den Lehrer beschrieben wird. Das Selbstlernen mit Hilfe von Kassettenkursen wird in den Vordergrund gestellt. Dies steht im direktem Wiederspruch zu der ursprünglich entwickelten Methode des bulgarischen Arztes Lozanov. Es hat sich gezeigt, dass die trainerunabhängige Methode des Superlearning nicht den versprochenen Erfolg erbrachte. Der Lehrer/Trainer ist, wie in der Suggestopädie beschrieben, ganz entscheidend dafür verantwortlich wie die einzelnen Phasen und Informationen dem Lernenden vermittelt werden.

Ziel der Suggestopädie / Superlearning ist es, durch den Abbau von lernhemmenden Elementen und den Einsatz von lernfördernden Faktoren die Gedächtnisleistung des Einzelnen zu erhöhen. Grundprinzipien sind unter anderen das optimale Zusammenwirken von bewussten und unbewussten Wahrnehmungen. Mit Hilfe verschiedener suggestiver Methoden und Abfolgen von Lernschritten konnten erstaunliche Ergebnisse erzielt werden, u.a. eine vielfach höhere Lerngeschwindigkeit.

Weitere Informationen über die Umsetzung der Superlearning oder auch suggestopädische Methode in einem modernen Fremdsprachenunterricht wie z. B. dem SenseTainment®-Konzept erhalten Sie unter dem Menüpunkt „Unser Konzept”.


Superlearning oder Suggestopädie
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